Freitag, 23.11.

 

The Experience Meal

Vortrag von Pélagie Gbaguidi, 15:30 Uhr  Künstlerin, Teilnehmerin der documenta 14

I consider education as a living, organic process that must adapt with time, the environment, follow the course of the instincts and cross the knowledge. This material becomes an articulation that participates in the production of the sum of knowledge that must feed us. The experience meal …a capacity to experiment something and to express it as a gift.      

« Nous devons piler nos idées pour en partager la substance » .

 

SuperSoundSculpture

von Sara Dahme, 17:30 Uhr   Kunstlehrerin und Künstlerin

 

Für alle, die Kunst und Museum einmal ganz anders erfahren wollen bietet „SuperSoundSculpture“ die ultimative Gelegenheit.

Kunstvermittlerin Sara Dahme und DJ Andreas Vogel nehmen uns mit ihrem fahrbaren Plattenpult, der „SuperSoundSculpture“, auf eine Entdeckungsreise zur Kunst der Moderne in der Staatsgalerie mit. Eindrücklich und entschieden auch für absolute Anfänger geeignet, erklärt Sara ausgesuchte Kunstwerke, worauf hin Andreas einen Musiktitel auflegt und das Werk interpretiert. So entsteht ein spannendes Geflecht aus Kunst und Musik.  

 

Samstag, 24.11.

 

 

A Twosome Dance oder: Was wir geben

Vortrag von Prof. Dr. Christina Griebel, 10 Uhr Schriftstellerin, Künstlerin und Professorin für Kunstpädagogik an der Kunstakademie Karlsruhe

 

Ein Gespenst geht durch die Köpfe, sobald sich zwei zusammentun. Es heißt Mehrwert, oder, um ein zweisames Wort zu wählen, winwin. Was kriege ich, wenn es denn schon sein muss, dass ich dir etwas geben soll. Es ist o.k., auf Kosten anderer zu brausen. Es ist nicht oll korrect, zu verlieren - bei welchem deal auch immer. Aber: Geben heißt nicht verlieren. Ein freier Wille steht dahinter. Und wer schneller oder mehr gibt, hat etwas gut; winwin hoch zwei, das ist wahre Potenz... Kunstpädagogik +  Architektur? Kunstpädagogik + X? Kann die Kunstpädagogik andere Bereiche befruchten und wenn ja, wie (viele)?

 

 

Schwer vermittelbar?!

Workshop mit Sara Dahme, 11:30 Uhr Kunstlehrerin und Künstlerin

 

Wie ermögliche ich Kunstinteressierten und Laien den Zugang zur Kunst? Geht das überhaupt?

Wir diskutieren über unterschiedliche Vermittlungsformate und erarbeiten unterschiedliche Zugänge. Über humorvolle und eher unkonventionelle Methoden entwickeln wir Mini-Vermittlungsformate. Durch Sensibilisierungs- und Wahrnehmungsübungen wagen wir neue Blickwinkel und versuchen gewohntes neu zu sehen und zu denken.

 

 

Kunstpädagogik trifft Schauspiel 

Workshops mit Jürgen Lingmann, 11:30 Uhr und 15:00 Uhr Schauspieler und Regisseur  

 

Wie spricht man vor laufender Kamera vor einem lautstarken Flugzeug? Wie komme ich, ohne lauter zu werden, mit meiner Stimme in die letzte Reihe? Wie kann ich meine Stimme in unterschiedlichsten Situationen einsetzen? Diese und weitere Fragen beantwortet uns der Schauspieler Jürgen Lingmann mit seiner Erfahrung. In seinem Workshop wird neben praktischen Anwendungen wie Sprechübungen diskutiert, wie wichtig die menschliche Stimme für Pädagog*innen ist und was die Kunstpädagogik von der Schauspielerei adaptieren kann. 

           

          

Platypus

Workshop mit pedagogías invisibles, 11:30 Uhr  Kollektiv 

 

Platypus is about facing the unknown, connecting what supposedly cannot be connected, challenging the systems that order us, and doing this while communicating it rigorously and ethically. In this workshop we will face the dichotomies between art and education, artist and teacher, museum and school, to place ourselves in a new territory of thinking and doing. Within the analysis and reformulation of all these categories, new concepts appear, and questions about such things as the disorganized nature of knowledge in contrast with its disciplinary regulation; delinquency and disobedience as related to the artist and teacher when they act from a critical and uncomfortable position for the hegemonic structures; the capacity of active ignorance to generate autodidactism and self-organization processes; the stagnation of institutions and the need to generate instances placed at liminal estates, not resolved ones, in which its laboratory and playground nature open the doors to experimentation. Platypus is not an animal, but the place where we believe art+education+...+... breathes and creates.

 

 

...as a way of Socialism of Creation

Workshop mit pedagogías invisibles, 15 Uhr  Kollektiv 

 

In our society, creativity is dealt with as it belonged to an individual field ruled by ideas of authorship, competitiveness, and exceptionalism. Socialism of Creation, on the other hand, is about everyone doing everything. The goal is to collectively build social structures that are not related to anyone’s personal project, and that they allow to establish fair relationships between individuals and the living creatures on this planet (distribution of wealth, opportunities, privileges, uses and consumptions…). In this workshop we will reflect upon how installing oneself within the Socialism of Creation therefore demands for the capacity to incorporate other ways of thinking. We will experiment with “other possibilities” in which artistic practices cross over with civil disobedience, and frame what’s political in places completely unrelated with the State, showing socialism of creation as a chance to redistribute power towards ultimate equality and a better Society.

 

 

Kunstprofil am Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach

Workshop mit Nicola Höllwarth, Konstanze Roth und Anja Abele, 15 Uhr  Kunstlehrerinnen

 

 

 

Sonntag, 25.11.

 

Raum für studentische Referent*innen (bis ca. 12:30 Uhr)

 

Prima Idea - Kunstvermittlungskonzepte denken und formen

Workshop mit Sarah-Jamila Groiß, 10 Uhr Kunsthalle Göppingen

 

In dem Workshop wird das Denken und Formen von Kunstvermittlungskonzepten in der Analogie zu dem Entstehungsprozess eines Kunstwerks neu gedacht und gemeinsam verhandelt. Jeder Entwurfsprozess, so die Ausgangsüberlegung, durchläuft in der Regel mehrere unterschiedliche begriffliche Phasen. Am Beginn steht meist die Prima Idea; eine erste Skizze oder eine schnell hingeworfene Notiz, mit der die Bildidee oder auch ein momentaner optischer Eindruck festgehalten wird. Eine so verstandene Kunstvermittlungspraxis möchte Mut machen, eigene Ideen und Visionen zuzulassen und in eine Gestalt zu bringen. Wie fruchtbar dabei auch die kollektive Zusammenarbeit und der Austausch mit Kollegen*Innen aus anderen Disziplinen ist, wird als ein wesentlicher Aspekt innerhalb des Denkens und Formens von Kunstvermittlungskonzepten herausgestellt. Der Workshop gibt Einblicke in aktuelle Projekte der Kunsthalle Göppingen und wird in praktischen Übungen auch Raum für eigene Statements und Ideen zum museumspädagogischen Handeln geben. 

 

Abreise