Studentische Tagung der   Kunstvermittlung                                                                                                                             2–4|12|2016    Lüneburg

Innerhalb neoliberal-ökonomistisch ausgerichteter Lernfabriken wird die ästhetische Bildung zunehmend konterkariert und depraviert.

Die derzeitige Situation der Kunst sowie Kunstvermittlung muss hinsichtlich der Tendenzen einer Verwirtschaftlichung von Bildung(sstätten) herausgestellt und untersucht werden.
Es gilt, im künstlerisch-strategischen sowie politischen Sinne, nicht nur ein (kritisches) Bewusstsein zu schaffen, sondern dieses in reale, aktive Handlungen zu transformieren und fruchtbar zu machen, um sich aus den linearen und einheitsbreiproduzierenden wie zirkulierenden Strukturen verfahren zu können.
Durch gemeinsam auszuführende Verhandlungen soll Studierenden des Faches sowie Interessierten die Möglichkeit geboten werden, sowohl in direkten kommunikativen Situationen zum zeitgenössischen Verständnis von Kunst und ihrer Vermittlung, als auch zu wichtigen kulturwissenschaftlichen und philosophischen Positionen Stellung zu beziehen.
Theoretisches und praktische künstlerische Handlungen in ihrer Vernetzung. Multiperspektiven bilden und gemeinsam das Zukünftige öffnen.